Hexeneinmaleins

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Hexeneinmaleins ist ein literarischer Krimi, in dem der Mord an einem prominenten Wissenschaftler während einer Aufführung von Macbeth die Polizeiermittler unmittelbar in die Kontroverse um die Urheberschaft zieht, in die Debatte darüber, wer die Shakespeare zugeschriebenen Werke tatsächlich verfasst hatte.

Wissenschaftler aus beiden Lagern sollten bei einer weit veröffentlichten Debatte ihre Positionen vertreten. Der ermordete Professor Adrian Thompson hatte im Vorfeld der Konferenz verlauten lassen, er hätte den entscheidenden  Beweis  gefunden, um den Streit um die Urheberschaft ein für alle Mal zu klären. Am folgenden Tag hätte er seinen Fund enthüllt und damit die Karrieren, Geldbeutel und romantischen Hoffnungen seiner Widersacher beeinträchtigt, die all dies auf die Behauptung stützten, Edward de Vere, der 17. Earl von Oxford, sei der wahre Autor der Dramen.

Kriminalkommissar Ian Stokes wird mit genau dem Fall betreut, den er nie wollte. Seine Beziehung zu akademischen Kreisen ist belastet: Seine Eltern sind beide Professoren an der Universität Oxford. Entschlossen, den Mörder zu finden, bittet er widerwillig seine Mutter, ihm beim Aufdecken von Thompsons Geheimnis zu helfen. Ihre parallel laufenden strafrechtlichen und akademischen Untersuchungen führen beide unabhängig voneinander zum Täter, aber auch zurück in die Vergangenheit und zum Abbruch ihrer Beziehung vor vielen Jahren.

Der Roman spielt in Stratford-upon-Avon im Jahre 2006. Die Darstellung der historischen Kontroverse um Shakespeare und de Vere, von welcher der Fall abzuhängen scheint, ist mit dem zeigenössischen Krimi verflochten.


Zwei Krimis in einem: Ein Whodunnit – Wer war der Mörder? Und ein Whowroteit – Wer schrieb Shakespeares Werke? Gesetzte Professoren gehen über Leichen – war Shakespeare Shakespeare oder war’s der Earl of Oxford? Dem Detektiv ist es egal. Er sucht den Mörder. Aber den findet er nur, wenn er den wahren Shakespeare findet. Mörder Macbeth spukt auch herum. Von den Hexen ganz zu schweigen. Eine spannende Verknüpfung zweier »Fälle« – als wäre es ein Krimi von Shakespeare. Er würde ihn begeistert lesen.

—Frank Günther, Übersetzer des Gesamtwerks Shakespeares


Der Schweizer Schriftsteller Ashley Curtis schreibt einen skurrilen literarischen Krimi mit Bezügen zu Macbeth. Er erweist sich als Kenner der Dramen und Sonette des weltberühmten Dichters und flicht Auszüge in seinen Plot, nicht ohne seine Personen selbstständig und tiefgängig agieren zu lassen. Ein Leckerbissen für Shakespeare-Fans, Literaturgeschichtler und Krimifans. Mit aufschlussreichem Nachwort von Shakespeare-Übersetzer Frank Günther.

—Renate Schattel, ekz Bibliotheksservice


Am Ende einer Macbeth-Aufführung findet man Professor Thompson tot im Zuschauerraum des Swan Theatre in Stratford.

Wer ist der wirkliche Verfasser der Werke Shakespeares, der Mann aus Stratford oder doch Edward de Vere, Earl of Oxford? Um diese Frage geht es auf einer hochkarätigen Tagung, die durch den plötzlichen Tod des Hauptredners ein jähes Ende findet. Durchsuchte Zimmer und Anschläge auf beteiligte Wissenschaftler lassen vermuten, dass Beweise zur Klärung der jahrhundertealten Streitfrage unterdrückt werden sollen. Ermittler in der Mordsache ist Ian Stokes, intelligent, intuitiv, phantasievoll, mit dem akademischen Umfeld vertraut. Weil die Frage der Shakespeare-Urheberschaft für die Mordermittlungen von zentraler Bedeutung zu sein scheint, bittet er seine Eltern, beide Literatur-Professoren, um Hilfe. Wie in einem Vexierspiel verknüpft der spannende Krimi die detektivische Mörderjagd mit der Suche nach Indizien für und wider die Oxford-Theorie. Immer wieder sind es Motive aus Hamlet und Macbeth, die Deutungsmuster für Handlungen und Geschehen liefern. 

Intelligent gemachter Krimi mit interessant ausgearbeiteten Protagonisten für LeserInnen mit literarischem und literaturkundlichem Interesse und Freude an komplexen Ratespielen.

—Birgit Schönfeld, Evangelisches Literaturportal


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Foto © Werner Geiger


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Foto © Werner Geiger


Kommode Verlag. Frühling, 2019

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